Massage for Gay and Bi Men

Lingam Massage

Die Bezeichnung Lingam Massage kommt ursprünglich aus dem Tantrabereich und ist eingebettet in entsprechende spirituelle Gruppensitzungen. Das alt-indische Sanskritwort “Lingam” bezeichnet den männlichen Phallus. Im Bereich der erotischen Massage wird es als Synonym für Penismassage benutzt, mit dem Ziel den Orgasmus zu verzögern und den Höhepunkt intensiver erleben zu lassen.


Zu Beginn einer Massage spreche ich gerne den Ablauf und die individuellen Vorlieben an. Achte aber darauf die Massage nicht „tot zu diskutieren“. Manche Männer finden es auch reizvoller weniger zu wissen und sich auf das einzulassen, was da kommen mag.
Viele Männer stehen unter einem enormen Performance Druck und sind schon zu Beginn sehr zielorientiert. Eine sanfte Massage ohne gleich das “Zentrum” zu berühren hilft anzukommen und erst einmal zu entspannen. Gedimmtes Licht und ruhige Entspannungsmusik sorgen zusätzlich für eine entspannte Atmosphäre.


Bei der klassischen Lingam Massage gibt es eine Rollenverteilung. Der Masseur übernimmt die Führung, der andere muss nichts tun – darf sich komplett fallen lassen – die Augen schliessen – tief einatmen – entspannt ausatmen – die Berührung des Masseurs wahrnehmen.
Die Kontrolle abgeben, sich dem was passiert passiv hingeben, ist für viele Männer erst einmal sehr ungewohnt. Umso mehr entdecken sie die besondere Qualität einmal die Verantwortung für den Höhepunkt an einen Partner abzugeben.


Edging kommt aus dem Englischen und steht bei der Lingam Massage für Orgasmuskontrolle bzw. Orgasmusverzögerung. Eine Erregung wird langsam aufgebaut. Kurz vor dem Orgasmus wird die Stimulation verlangsamt oder auch kurz pausiert. Danach wird die Erregung wieder stufenweise aufgebaut. Das Spiel kann solange wie gewünscht gespielt werden. Mehrere Runden hypersensibilisieren den Genitalbereich bis zu einem Punkt des “no return”. Viele Männer schwören auf den alles erlösenden Höhepunkt am Ende – ein intensives und befriedigendes Gefühl das durch den ganzen Körper fließt.

Eine Variante ist auch das Synchronisieren: Beide Partner berühren sich gegenseitig und erkunden den Körper und die Vorlieben des anderen bis ein Partner die Führung übernimmt und der andere sich fallen lässt und die Kontrolle an den anderen abgibt.

Noch ein paar Tipps …

Eine Stimulierung der Brustwarzen ist für manche Männer sehr reizvoll und gehört unbedingt zum Programm.
Das Tragen einer Augenbinde während der Massage lässt Körperberührung des Partners intensiver wahrnehmen.
Ein Cockring kann die Erektion und vor allem auch die Empfindung verstärken. Mehr dazu im Beitrag Cockringe.